Akademie zu Ayd'Owl

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Ein Aufsatz

Von Scolaria Blumfeld über die Akademie zu Ayd’Owl im Jahre 260 nach Jeldrik:

Die Akadmie von Ayd’Owl liegt in Fanada im Stadtzentrum gegenüber des Aine Tempels. 259 nach Jeldrik, also vor einem Jahr, wurde das Akademiegebäude fertiggestellt. Gorix Feuerklinge, Magister der Akademie und Vizevorsteher der Steinmetzgilde hat das Gebäude der Akademie gespendet und seit dem ist es Herberge für ca. 150 Schüler und gut zwei Dutzend Lehrer. Es gab früher, vor dem ersten Brüderkrieg mal eine legendäre, wirklich mächtige, tolle Akademie zu Ayd’Owl, die allerdings in den Kriegswirren vernichtet wurde und verschollen ging. 250 nach Jeldrik, also vor knapp 10 Jahren gründeten drei Großmeister den Bund zu Ayd’Owl um die alte Akademie wiederzubeleben und mit neuem Leben zu füllen. In den ersten Jahren reisten sie nur mit ein paar Zelten und einem Planwagen durch die Gegend und sammelten Bücher und Schriften für eine eigenständige Bibliothek, bis sie dann vor ca. 5 Jahren vom Handelshaus Timberstaem eine alte Lagerhalle in Fanada überlassen bekommen haben. Dort gründeten sie dann eine richtige Akademie und fingen mit einem regulären Stundenplan und Schülern an, die sie von Grund auf unterrichteten. Die drei Großmeister machten sich wieder auf Forschungsreise und setzten als Kanzler und Chefverwalter Magus Sanctum Dergo Stauffen ein, der die Akademie seit dem leitet. Aufgrund der Geschichte der Akademie und den Kriegswirren hat es viele merkwürdige Leute, an die Akademie verschlagen. Sowohl Lehrer, Schüler, als auch Bedienstete, die sonst wohl kaum unter einem Dach leben und arbeiten würden. Neben extrem fähigen und kompetenten Magiern, die vor Barad Konar flohen und einen sicheren Arbeitsplatz suchten gibt es auch Wirrköpfe und Lehrer, die in den Anfängen der Akademie eingestellt wurden, als man noch jeden Lehrer genommen hat, den man bekommen konnte. Ähnlich sieht es mit den Schülern und freien Mitarbeitern aus und so hat der Kanzler alle Hände voll zu tun diesen Haufen beisammen zu halten. Das alltägliche Leben besteht aus Lernen und Arbeiten im Auftrag der Akademie. Theoretisch muss jeder ein Schulgeld bezahlen um an der Akademie studieren zu können, aber es gibt auch für jeden die Möglichkeit dies durch Arbeit für die Akademie abzuarbeiten. Da magische Dienste im Land der Händler sehr gefragt sind stellt dies selbst für arme Schüler eine gute Gelegenheit dar und niemand muss sich wirklich Sorgen um seinen Lebensunterhalt machen. Das Alter der Schüler reicht von 6 Jahren bis ca. 30 und einige wenige sind sogar noch älter. Die Kinder werden im Aine Tempel in Lesen, Schreiben, Rechnen usw. unterrichtet, bis sie alt und fähig genug für die magische Ausbildung sind. Dann kommen sie zurück an die Akademie und fangen mit einem recht engen Stundenplan an, der sie von Lehrling über Scolarius zum Adepten führt. Adepten sind schon freier in ihrer Lehrgestaltung und können sich ihren Stundenplan eigenständig zusammenstellen. Adepten promovieren dann schließlich als Magus Minor meist so zwischen 25 und 30 Jahren. Danach können sie als Lehrer an der Akademie bleieben und weiter zum Magus Fakultatis sprich Galad, Sanctum usw. aufsteigen. Auf Wunsch können auch die normalen Wandermagiergrade sprich Lehrling, Meister, Großmeister verliehen werden, aber das gilt als eher bäuerlich und ist nicht sonderlich angesehen. Es ist durchaus üblich, dass fähige und kompetente Adepten Lehrlinge unterrichten, Dozenten vertreten und Praktika überwachen und im Rahmen ihrer Arbeit für die Akademie unterrichten.

Der Alltag sieht so aus, wie in einem normalen Internat. Es gibt Bedienstete, die den Magiern oder angehenden Magiern die meiste Arbeit aus den Füßen räumen, so dass kein Magier putzen, kochen, waschen oder ähnliches muss. Trotzdem ist die Akademie nicht reicht. Prunk ist eher selten zu finden und das Essen gut bürgerlich. Einige Dozenten bilden zwar sicherlich wieder Ausnahmen, aber für den Großteil der Mitglieder ist es ein bescheidener Wohlstand. Die Abende stehen den Schüler mehr oder weniger zur freien Verfügung, allerdings gibt es nicht unerhebliche Lernaufgaben, die bewältigt werden müssen und so die Freizeit doch arg einschränken.

Vor Zeit zu Zeit gibt es Feldexkursionen oder Forschungsaufträge, die die Akadmieangehörigen auf Reisen schickt. Diese Reisen sind bei manchen sehr beliebt und bei anderen wiederum sehr verpönt, je nach persönlichem Geschmack. Auch die Arbeiten für den Stadtrat und die Verwicklung in die lokale Politik wird von den Mitgliedern immer sehr gespalten beurteilt.

Da die Schule mit ca. 150 Schülern noch relativ klein ist haben sich zwar kleine Kliquen gebildet, aber so etwas, wie richtige Häuser innerhalb der Akademie gibt es (noch) nicht.

Persönlichkeiten der Akademie

Geschichten über die Ayd’Owl

Die Legende der Akademie zu Ayd’Owl, von Florian Phelleas Phönixflug, Scolarius des Bundes zu Ayd’Owl im Jahre 254 nach Jeldrik

Vor über 250 Jahren, als mit dem großen Brüderkrieg die alte Zeitrechnung die seit 1248 Jahren existiert hatte zu ende ging und eine neu Welt geboren wurde, lag das junge Land Engonien in Trümmern. Als die Menschen aus den Ruinen hervorkamen und ihre Häuser neu errichteten, geriet das in Vergessenheit, was nicht hätte vergessen werden dürfen. Die mächtigste Akademie die die Welt je gesehen hatte, ein Hort der Weisheit und der Macht, die alte Akademie zu Ayd’Owl, wurde langsam überwuchert von Efeu und Moos. Ein Schleier des Vergessens senkte sich über die letzten Ruinen und die Grabsteine seiner ehemaligen Einwohner. Für lange Jahre lag sie da, nicht mehr als ein Flüstern im Wind der Zeit bis das Schicksal zusammenfügte, was unterschiedlicher nicht hätte sein können. Cederik Greifenhorst, Magus Galad et Sanctum, höchstdekorierter Reichsmagus in den Diensten des Kaiserreiches, Raverna Rabenschwinge, Hohepriesterin der Ipek und Salasar Scelletarius, Magus Anima et Nekro fanden innerhalb der heutigen Grenzen der Provinz Andarra die Uberreste der Akademie. Sie beschlossen sich zu vereinen und die Akademie neu zu gründen. Bei ihren Seelen schworen sie feierlich einander bis in alle Ewigkeit treu ergeben zu sein und die Akademie zu einstigem Ruhme zu führen. Diese Nacht der Sommersonnenwende des Jahres 253 nach Jeldrik oder 1301 nach der alten Zeitrechnung war die Geburtsstunde des Bundes zu Ayd’Owl. Seit dieser Nacht wächst seine Mitgliederzahl ständig an und sie ziehen durch die Lande auf der Suche nach magischem Wissen und Macht um die glorreichen Tage von einst wieder mit neuem Leben zu füllen.