Andarra

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Andarra
Allgemeine Informationen
Name Andarra
Art Provinz
Wappen/Impression
Das Wappen von Andarra
Hintergrundinformationen
Regierung Ri (Fürsten)
Im Bedarf: Ri Ruireg (König)

Andarra

Provinz Andarra wird von sieben Stämmen bewohnt, dessen kulturelle Entwicklung sich von Westen nach Osten stark verändert. Unter den Stämmen gab es bis zum II. Bruderkrieg selten Probleme oder Krisen, da die Stammesgebiete groß sind und für alle genug Platz vorhanden war. Im Bruderkrieg standen manche Stämme auf verschiedenen Seiten und nun nach dessen Ende gibt es die „freien“ Stämme, die sich niemandem unterworfen haben und diejenigen, die mit Middenfelz verbündet, oder von ihnen beherrscht sind. Die Andarraner sind naturverbunden und glauben an die Kraft des Lebens und der Schöpfung (sowohl im Positiven wie im Negativen).

Gesellschaftsstrukturen in Andarra

Die sieben Stämme sind wiederum unterteilt in unzählige Sippen und Klans, von denen viele wiederum die traditionellen Ländereien, heiligen Stätten, Weidegebiete sowie Fisch- und Jagdgründe ihrer Vorväter, die Tuatha, für sich beanspruchen. Jedes Tuath (Klansgebiet, aber auch Klan) besitzt eine eigene Gesellschaft mit Land und Leuten, dem der Fürst (Fürst von firste man = erster Mann) vorsteht. Der traditionelle Titel lautet Ri und ist bei allen Stämmen bekannt.

Der Fürst (Ri) ist der Repräsentant des jeweiligen Tuath, vor allen Dingen bei den Things (Zusammenkunft der Klans) und Anführer in Kriegszeiten. Er wird auf Lebenszeit aus dem Kreis des Adels erwählt. Der Adelsstand leitet sich aus der Bedeutung des Einzelnen für den Tuath ab und wird nicht vererbt. Zum Adel eines Tuath gehören Krieger, die Drui (Druiden), die Priesterschaft, Zauberkundige, weise Männer und Frauen, Barden und berühmte Handwerker. In vielen Klans herrscht die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau, so dass man hier auch häufig Frauen im Adel antrifft. Einfache Handwerker und Bauern bilden die Gruppe der Freien.

Aus den Reihen der (Fürsten) Ri aller Klansgebiete (Tuatha) eines der sieben Volksstämme wird der König (Ri Ruireg) erwählt. Dies geschieht je nach Volksstamm entweder je nach Bedarf, befristet, lebenslang oder gar nach Rotation. Diese sieben Könige (Ri Ruireg) sind die Repräsentanten ihres Volksstammes. In Friedenszeiten bemühen sie sich um die Vermittlung und den Ausgleich zwischen den Tuatha, in Kriegszeiten stellen sie die Anführer ihrer Völker dar.

In Zeiten größter Gefahr für Andarra schließen sich alle Tuatha/Klans zusammen und wählen einen Ard Ri, den Hochkönig. Der letzte Ard Ri war Kaiser Jeldrik.

Die alte Einheit Andarras scheint Geschichte zu sein. Die Stämme isolieren sich immer weiter voneinander, seit Jeldriks Zeiten wurde in Andarra kein gemeinsamer Thing aller Stämme abgehalten und auch kein Hochkönig mehr gewählt.

Die letzten bekannten Ri Ruireg waren:

  • Korryan für die Skaldir
  • Gawain für die Bergonen
  • Delwyn für die Torana
  • Fryderyk für die Kogar
  • Zolthan für die Majaren

Die Völker Andarras

  • Illey
  • Torana
  • Bergonen
  • Ipek
  • Majaren
  • Kogar
  • Skaldir
  • Valkensteiner

Kultur Andarras

Bei allen Unterschieden zwischen den einzelnen Völkern kann man ein paar Sachen finden, die für sie alle gelten. Im Allgemeinen ist ihre Gesellschaft und ihre Gebräuche sehr komplex und zeugt von einer sehr langen kulturellen Entwicklung. Kunst und Kultur ist tief bei ihnen verankert, ihre Goldschmiedekunst ist weit berühmt und innerhalb ihrer Kultur sind ihre Geschichtenerzähler weit bekannt. Ihren technischen Stand kann man allerdings nur als primitiv bezeichnen. Sie verweigern alles, was mit Meschanik zu tun hat und haben dementsprechend keine Mühlen, Wasserräder etc. Ihre Häuser bestehen bestensfalls aus Bruchstein, denn sie verweigern ebenfalls die Steinmetzkunst und das Brennen von Ziegeln, Schindeln und dergleichen. All dies ist aber eine freiwillige Verweigerung und die Gelehrten streiten sich bis heute was der Grund für diese Abneigung ist, denn an fehlenedem handwerklichen Geschick kann es nicht liegen, wie jeder, der jemals eine andarrianische Goldschmiedearbeit in den Fingern gehalten hat bezeugen kann.