Hanekamp

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Das Herzogtum Hanekamp bietet ein sehr buntes Bild: die Menschen scheinen aufgeschlossener und fröhlicher als in den anderen Teilen Caldriens, was sicherlich auch mit den günstigen klimatischen Bedingungen, den damit einhergehenden üppigen Ernten und dem daraus resultierenden bescheidenen, dafür aber breit verteilten Wohlstand zusammenhängen mag. Wer harte Arbeit nicht scheut, bekommt jeden Abend sein Essen auf den Tisch.

Ja, das Leben in Hanekamp ist oft leichter als in Nordcaldrien oder gar Middenfelz, und man lebt hier gemütlicher und zufriedener. Der Hanekamper kennt seinen Platz in der Welt und ein jeder hält sich daran, egal ob Bauer oder Ritter. Niemand hält sich jedoch unerbittlicher daran was Rechtens sein muss (und das muss nicht gleichbedeutend mit Gerecht sein) als der Herzog höchstselbst und dafür tritt er notfalls auch mit seiner stattlichen Streitmacht ein und beendet die Unstimmigkeiten der Adligen untereinander.

Das Herzogtum Hanekamp hat sein Vorbild in den kleinen Königreichen aus Fantasy-Geschichten und dem deutschen Hochmittelalter.

Die Ländereien des Herzogs von Hanekamp

  • Engonia, die Hauptstadt Engoniens
  • Die Markgrafschaft Ahrnburg
  • Die Baronie Sangenwalde
  • Die Baronie Sinnerra
  • Das Ritterlehen Burghorst
  • Das Ritterlehen Krähenbroich
  • Das Ritterlehen Wiesenqell
  • Das Ritterlehen Falkenheim
  • Das Dorf Tiefensee
  • Die Grafschaft Voranenburg

Adelsgeschlechter

  • Das Haus Hanekamp
  • Das Haus Feuerklinge

Das Haus Hanekamp

Friedrich von Hanekamp
In jüngerer Zeit gab es für den Herzog erst viele Freuden, die sich doch dann alle in bitteren Schicksalschlägen endeten. 235 nach Jeldrik wurde sein Bruder Richard zum Oberkommandierenden der Reichgarde berufen und da Richards Sohn Erlwin gerade seine Knappenlaufbahn begann und die Erbfolg somit gesichert war nahm dieser den Posten dankend an. 246 wurde der Erbe Athorn zum Ritter geschlagen und ging siegreich aus dem Turnier bei Voranenburg hervor. 249 wurde des Herzogs Frau trotz hohen Altersvon fast 40 Jahren Schwanger, doch aufgrund von Komplikationen bei der Geburt starben sowohl seine Frau Loreley, als auch das Kind bei der Geburt. Im Spätsommer 251 verstarb sein Sohn und Erbe Athorn im Krieg in Condra, wie damals berichtet wurde durch einen nekanischen Armbrustbolzen aus dem Hinterhalt. Seine Durchlaucht rief umgehend das ganze Herzogtum zu den Waffen, schwor bei Alamar bittere Rache und versammelte in einer Eilsitzung den Senat um dem Nekanischnen Reich den Krieg zu erklären. Doch die Senatssitzungen sollten sich noch mehr, als acht Monate hinziehen. Nur ein halbes Jahr später, im Frühjahr 252, verschwindet sein Bruder Richard bei einer Expedition der Reichsgarde in den Wald von Arden und gilt seit dem als verschollen und tot. Erlwin, der Sohn Richards und nach Athors Tod Erbe des Herzogtums führt die Haustruppen von Hanekamp in den Krieg in Condra. In einer knappen Entscheidung stimmt der Senat mit sieben zu fünf Stimmen gegen einen Krieg mit Neka. Auf Geheiß der Königin stimmt ganz Caldrien gegen den Krieg und somit Herzog Friedrich gegen seinen eigenen Antrag. Die hanekampschen Truppen, die bereit in Condra sind gelten als Privatfede des herzogs und werden umgehend zurückbeordert. Während der Senatsbeschluss auf dem Weg nach Condra ist verliert dort Erlwin von Hanekamp bei der Schlacht von Tharemis sein Leben und Barad Konar, damals lediglich Ritter, führt die verbleibenden Hanekampschen Truppen zum Sieg. Bis in den Sommer des Jahres 254 wurden die Truppen zurückgeholt und im Winter erklärte der Herzog seinen Bruch mit der Königin und dass er seinen freiwilligen Lehseid für nichtig betrachte. Bis zur Thronbesteigung Barad Konars zwei Jahre später wurde keine formelle Anklage erhoben und so galt dies im caldrischen Hochadel allgemein als Akzeptanz der Königin für die neuen Lehnsverhältnisse.